Critical Chain Projektmanagement
Wird klassisches Projektmanagement bereits erfolgreich angewendet, können die Projektlaufzeiten mit Hilfe von „Critical Chain Projektmanagement“ (CCPM) noch einmal erheblich reduziert werden.
Dieser systemische Ansatz führt dazu, dass der Projektengpass beseitigt, während gleichzeitig der Projektdurchsatz erhöht wird.
„Critical Chain Multi-Projektmanagement“ wird intensiv als Weiterentwicklung im Multiprojektmanagementumfeld diskutiert.
Unternehmen wie ABB, Cisco Systems (Switzerland), Lilly Pharma, Siemens Transtechnik (Holzkirchen) sowie das europäische Forschungszentrum CERN beschäftigen sich mit dieser neuen Vorgehensweise; Sie ermöglicht – bei gleichem Ressourceneinsatz – eine um bis zu 30% reduzierte Durchlaufzeit von Projekten bei nahezu 100% Termintreue.
Die kritische Kette1 ermittelt dabei die längste Folge voneinander abhängigen Aufgaben unter Berücksichtigung der Ressourcenabhängigkeiten.
Im Projekt wird dann
ein Puffer am Ende der kritischen Kette eingefügt, um das Projektende gegen "Unvorhergesehenes" (auch Murphy genannt) zu sichern und es wird
ein Puffer am Ende jeder zuliefernden Kette eingefügt, um die kritische Kette gegen "Murphy" auf den zuliefernden Ketten zu sichern
Der Projektleiter konzentriert sich im Wesentlichen darauf,
den Fortschritt auf der kritischen Kette,
den Verbrauch der Puffer und
die Materialkosten und Zukaufteile zu beobachten.
So erkennt er jederzeit den Status des Projektes und kann - wenn nötig - Steuerungsmaßnahmen ergreifen. Troubleshooting-Einsätze werden so erheblich reduziert und gehören in vielen Organisationen, welche die entscheidenden Bausteine von CCPM integriert haben, der Vergangenheit an
Zum Einführungstag...
1 Aus der gängigen Literatur ist die kritische Kette vergleichbar mit dem ressourcennivellierten kritischen Pfad.
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