Critical Supply Chain und der engpassorientierte Verbesserungsansatz

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Was bedeutet Engpass? Was ist ein Constraints?

Ein Constraint ist alles, was ein System daran hindert, einen höheren Zielerreichungsgrad zu erzielen.

Nach dieser Definition ist das Wesen eines Constraints nicht auf physische Begrenzungen (engl. „Physical Constraints“) beschränkt – wie z. B. die Kapazität einer bestimmten Ressource, die Materialverfügbarkeit oder den Auftragseingang.

Häufig wird die Leistungsfähigkeit von Systemen durch einige Managementannahmen, Verfahren, Unternehmensrichtlinien oder Bewertungssysteme begrenzt.

Die TOC nennt diese Begrenzungen „Policy Constraints“. Durch ihre intangible Natur sind Policy Constraints in den meisten Fällen weder offensichtlich noch einfach zu entdecken. Hier ist eine tiefgreifende Analyse unter Verwendung der TOC-Denkprozesse notwendig. Von ihrem Wesen nach sind Policy Constraints fester Bestandteil von Konflikten, die kein zufriedenstellendes Optimum bzw. keinen entsprechenden Kompromiss bieten. Die Konflikte existieren auf Grund von Verhaltensparadigmen oder mentalen Modellen, die auf mindestens einer ungültigen Annahme basieren.

Deren Offenlegung öffnet die Tür für grundlegend neue Lösungen, die keinen Kompromiss suchen, sondern den Konflikt selbst auflösen. Durch die Konfliktauflösung werden vorher nicht realisierbare Zielniveaus erreichbar und damit nachhaltige Steigerungen der Systemleistung ermöglicht.

Der Engpassansatz ist nichts neues, bereits 1950 hat Erich Gutenberg in seinem Ausgleichsgesetz der Planung auf den begrenzenden Engpassfaktor hingewiesen.

 

Eine Anregung: Identifiziere den Engpass im Projektgeschäft

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Wenn der Engpass steht, steht die ganze Firma.

 

Die Theory of Constraints

Die Theory of Constraints (TOC) , von Dr. Eliyahu Goldratt formuliert, ist ein systemischer Ansatz der die bestehenden Management Prinzipien in Frage stellt.

Die TOC basiert auf soliden Ursache-Wirkungs-Beziehungen. Die logische Grundlage bilden die so genannten Thinking Processes (TP), eine Reihe von Werkzeugen, die in den späten achtziger und frühen neunziger Jahren entwickelt wurden. Sie bieten einen systematischen Ansatz, um die Ebenen des Widerstands in Unternehmen so zu durchlaufen, dass es am Ende keinen Widerstand bei Verbesserungsprozessen mehr gibt.

Die Beherrschung der TOC Denkprozesse führt zu klaren und überzeugenden Antworten auf die drei grundlegenden Management-Fragen:

1.      Was soll verändert werden?

2.      Wohin soll die Veränderung führen?

3.      Wie wird die Veränderung initiiert?

 

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